Ein Blick in die Statistik
Enttäuschende Ernte auf dem Thüringer Acker
Anlässlich des diesjährigen Landeserntedankfestes am 27. September in Erfurt wirft das Thüringer Landesamt für Statistik traditionell einen Blick auf die verfügbaren Ergebnisse des aktuellen Erntejahres. Das Erntejahr bei den Feldfrüchten wird als unterdurchschnittliches Jahr in die Thüringer Agrarstatistik eingehen...
Die erreichten Hektarerträge beim Baumobst fielen im Jahr 2026 mit Ausnahme der Süß- und Sauerkirschen ebenfalls unterdurchschnittlich aus.
Die diesjährige Getreideernte (ohne Körnermais und Corn-Cob-Mix) beläuft sich voraussichtlich auf rund 2,3 Millionen Tonnen und liegt um 6 Prozent unter dem langjährigen Mittel der Jahre 2020 bis 2025. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass nach dem vorläufigen Ergebnis der Erhebung der Bodennutzung landwirtschaftlicher Betriebe gegenüber dem Vorjahr rund 11 300 Hektar weniger Getreide (ohne Körnermais und Corn-Cob-Mix) in Thüringen angebaut wurden. Insgesamt wurden gegenüber dem Jahr 2025 rund 301 600 Tonnen bzw. 12 Prozent weniger Getreide geerntet. Der erzielte vorläufige Hektarertrag von 7,0 Tonnen liegt mit knapp 0,1 Tonnen je Hektar bzw. 2 Prozent geringfügig unter dem langjährigen Mittel der Jahre 2020 bis 2025. Der Anteil Thüringens an der gesamtdeutschen Getreideernte (ohne Körnermais und Corn-Cob-Mix) beläuft sich auf 6 Prozent.
Die diesjährige Erntemenge bei der Ölfrucht Winterraps beträgt rund 279 700 Tonnen. Gegenüber dem langjährigen Durchschnitt der Jahre 2020 bis 2025 bedeutet dies ein Minus von 19 Prozent. Es wurde ein Hektarertrag von 2,8 Tonnen erreicht. Das langjährige Mittel der Jahre 2020 bis 2025 wird hierbei um 18 Prozent unterschritten. Gegenüber dem Vorjahr ist ein Minus von 19 Prozent zu verzeichnen. Der Anteil Thüringens an der gesamtdeutschen Rapsernte beträgt 8 Prozent.
Die Thüringer Obstbauern schätzen bei Äpfeln für dieses Jahr einen Ertrag von 19 Tonnen je Hektar. Im Vergleich zum langjährigen Mittel der Jahre 2020 bis 2025 entspricht dies einem Minus von knapp einem Viertel (-5,2 Tonnen je Hektar bzw. -22 Prozent). Die Ernte der Süßkirschen fiel dagegen mit einem Hektarertrag von 7,8 Tonnen überdurchschnittlich aus. Das langjährige Mittel der Jahre 2020 bis 2025 wurde um mehr als die Hälfte (+2,8 Tonnen je Hektar bzw. +55 Prozent) überschritten. Bei den Sauerkirschen lag der ermittelte Hektarertrag bei 10,5 Tonnen je Hektar. Gegenüber dem langjährigen Mittel der Jahre 2020 bis 2025 wurde ein Ertragsplus von 1,5 Tonnen je Hektar bzw. 17 Prozent ermittelt.
Die erreichten Hektarerträge beim Baumobst fielen im Jahr 2026 mit Ausnahme der Süß- und Sauerkirschen ebenfalls unterdurchschnittlich aus.
Die diesjährige Getreideernte (ohne Körnermais und Corn-Cob-Mix) beläuft sich voraussichtlich auf rund 2,3 Millionen Tonnen und liegt um 6 Prozent unter dem langjährigen Mittel der Jahre 2020 bis 2025. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass nach dem vorläufigen Ergebnis der Erhebung der Bodennutzung landwirtschaftlicher Betriebe gegenüber dem Vorjahr rund 11 300 Hektar weniger Getreide (ohne Körnermais und Corn-Cob-Mix) in Thüringen angebaut wurden. Insgesamt wurden gegenüber dem Jahr 2025 rund 301 600 Tonnen bzw. 12 Prozent weniger Getreide geerntet. Der erzielte vorläufige Hektarertrag von 7,0 Tonnen liegt mit knapp 0,1 Tonnen je Hektar bzw. 2 Prozent geringfügig unter dem langjährigen Mittel der Jahre 2020 bis 2025. Der Anteil Thüringens an der gesamtdeutschen Getreideernte (ohne Körnermais und Corn-Cob-Mix) beläuft sich auf 6 Prozent.
Die diesjährige Erntemenge bei der Ölfrucht Winterraps beträgt rund 279 700 Tonnen. Gegenüber dem langjährigen Durchschnitt der Jahre 2020 bis 2025 bedeutet dies ein Minus von 19 Prozent. Es wurde ein Hektarertrag von 2,8 Tonnen erreicht. Das langjährige Mittel der Jahre 2020 bis 2025 wird hierbei um 18 Prozent unterschritten. Gegenüber dem Vorjahr ist ein Minus von 19 Prozent zu verzeichnen. Der Anteil Thüringens an der gesamtdeutschen Rapsernte beträgt 8 Prozent.
Die Thüringer Obstbauern schätzen bei Äpfeln für dieses Jahr einen Ertrag von 19 Tonnen je Hektar. Im Vergleich zum langjährigen Mittel der Jahre 2020 bis 2025 entspricht dies einem Minus von knapp einem Viertel (-5,2 Tonnen je Hektar bzw. -22 Prozent). Die Ernte der Süßkirschen fiel dagegen mit einem Hektarertrag von 7,8 Tonnen überdurchschnittlich aus. Das langjährige Mittel der Jahre 2020 bis 2025 wurde um mehr als die Hälfte (+2,8 Tonnen je Hektar bzw. +55 Prozent) überschritten. Bei den Sauerkirschen lag der ermittelte Hektarertrag bei 10,5 Tonnen je Hektar. Gegenüber dem langjährigen Mittel der Jahre 2020 bis 2025 wurde ein Ertragsplus von 1,5 Tonnen je Hektar bzw. 17 Prozent ermittelt.