Achtsamkeit ist weiter geboten

Kein Zeckensommer im Kyffhäuserkreis

Im Kyffhäuserkreis sind dieses Jahr bis Ende August keine durch Zecken übertragenen Krankheitsfälle gemeldet worden. Im vergangenen Jahr gab es im gleichen Zeitraum drei Borreliose- und eine FSME-Infektion. Das teilt die BARMER unter Bezug auf Daten des Robert-Koch-Instituts mit...

„Trotz weniger Krankheitsfälle ist Achtsamkeit geboten. Zecken sind mittlerweile ganzjährig aktiv. Wer sich im Freien aufhält, sollte sich anschließend gründlich absuchen und Zecken gegebenenfalls schnellstmöglich entfernen“, sagt Peter Behrschmidt, Geschäftsführer der BARMER im Kyffhäuserkreis.

Was tun nach einem Zeckenstich?
Nach einem Zeckenstich ist es wichtig, die Einstichstelle in den nächsten Tagen und Wochen gut zu beobachten. Bildet sich eine ringförmige Hautrötung, sollten Betroffene die Hausärztin oder den Hausarzt aufsuchen. Dies kann ein Anzeichen für eine Borreliose- oder FSME-Infektion sein. Krankheitsanzeichen treten erst nach ein bis sechs Wochen auf. Dazu zählen Abgeschlagenheit, Fieber, Lymphknotenschwellung, Kopf-, Gelenk-, und Muskelschmerzen. Borreliose kann mit Antibiotika wirksam bekämpft werden. Gegen FSME gibt es kein Medikament, aber einen Impfstoff.


Impfung gegen FSME
Der Kyffhäuserkreis gilt nicht als FSME-Risikogebiet. Eine Impfung wird empfohlen für Personen, die in solchen Risikogebieten durch Zecken gefährdet sind, beruflich gefährdetes Personal sowie Reisende in Risikogebiete. „Auch in Thüringen sind zahlreiche Landkreise als Risikogebiet eingestuft, das sollte man auf dem Schirm haben beispielsweise bei Ausflügen in den Thüringer Wald. Wer den eigenen FSME-Impfstatus nicht kennt, sollte das beim Hausarzt ansprechen und bei Bedarf die Impfung auffrischen“, so BARMER-Geschäftsführer Behrschmidt. Um immer einen guten Überblick zu behalten, seien auch digitale Impfplaner eine gute Hilfe. Die BARMER bietet einen solchen Service für ihre Versicherten kostenfrei in der BARMER-App.
    
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