Ein Blick in die Statistik
Ilm-Kreis bleibt Umsatz-Spitzenreiter
Die Thüringer Betriebe des Bereichs Bergbau und Verarbeitendes Gewerbe registrierten im Berichtsmonat* Juli 2026 einen nominalen Gesamtumsatz von rund 3,1 Milliarden Euro. Wie das Thüringer Landesamt für Statistik mitteilt, belief sich der im bisherigen Jahresverlauf kumulierte Gesamtumsatz auf rund 21,1 Milliarden Euro und verblieb somit um 3,8 Prozent unter dem Niveau des Vorjahreszeitraums…
Die Umsätze aus fachlichen Betriebsteilen (ohne sonstige Umsätze) registrierten von Januar bis Juli nominal ebenfalls ein Minus von 4,0 Prozent (preisbereinigt -5,6 Prozent) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum**.
Im Vergleich zum Vormonat zeigte sich nur in 7 der 17 Landkreise eine positive Entwicklung des Gesamtumsatzes, vor allem im:
Beim Vergleich der kumulierten Ergebnisse zum Vorjahreszeitraum zeigte sich ein ähnliches Bild. In 12 der 22 kreisfreien Städte und Landkreise blieb der kumulierte Umsatz von Januar bis Juli 2026 unter dem Niveau des Vorjahreszeitraums, insbesondere im:
Sieben Landkreise und drei kreisfreie Städte registrierten eine nominale Umsatzsteigerung im Vergleich zum Vorjahreszeitraum Januar bis Juli, unter anderem:
Die Exportquote lag im Zeitraum Januar bis Juli 2026 mit 39,2 Prozent über dem Niveau des Vorjahreszeitraumes (37,8 Prozent). Die kreisfreie Stadt Jena wies mit Ausfuhren in Höhe von 1,4 Milliarden Euro die höchste Exportquote (76,5 Prozent) auf. In den 755 meldepflichtigen Betrieben waren im Monat Juli 135 006 Personen tätig***.
*Endgültige Angaben für den laufenden Berichtszeitraum, vorbehaltlich der Jahresrevision. Die endgültigen Jahresergebnisse liegen i. d. R. Ende Februar des Folgejahres vor.
**Berechnungsgrundlage für die Preisbereinigung sind die Umsätze aus fachlichen Betriebsteilen, d. h. Eigenerzeugung, ohne sonstige Umsätze. Der nominale Gesamtumsatz beinhaltet sonstige Umsätze (z. B. Umsatz aus Handelsware und sonstigen nichtindustriellen/nichthandwerklichen Tätigkeiten). Die von den Betrieben im Jahr 2025 gemeldeten sonstigen Umsätze beliefen sich auf 2,6 Prozent des nominalen Gesamtumsatzes.
***Der Berichtskreis erfasst Betriebe mit 50 und mehr Beschäftigten des Bereichs Bergbau und Verarbeitendes Gewerbe. Anpassungen des Berichtskreises zum Jahreswechsel (aufgrund geänderter Beschäftigtenzahlen der meldepflichtigen Betriebe) und unterjährig aufgrund methodischer Anpassungen sind möglich und bei der Interpretation der Daten zu berücksichtigen.
Die Umsätze aus fachlichen Betriebsteilen (ohne sonstige Umsätze) registrierten von Januar bis Juli nominal ebenfalls ein Minus von 4,0 Prozent (preisbereinigt -5,6 Prozent) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum**.
Im Vergleich zum Vormonat zeigte sich nur in 7 der 17 Landkreise eine positive Entwicklung des Gesamtumsatzes, vor allem im:
- Ilm-Kreis (+19,5 Millionen Euro; +4,8 Prozent)
- Altenburger Land (+11,7 Millionen Euro; +12,5 Prozent)
- Kreis Greiz (+7,6 Millionen Euro; +6,7 Prozent)
Beim Vergleich der kumulierten Ergebnisse zum Vorjahreszeitraum zeigte sich ein ähnliches Bild. In 12 der 22 kreisfreien Städte und Landkreise blieb der kumulierte Umsatz von Januar bis Juli 2026 unter dem Niveau des Vorjahreszeitraums, insbesondere im:
- Ilm-Kreis (-567,8 Millionen Euro; -17,4 Prozent)
- Wartburgkreis (-158,2 Millionen Euro; -6,8 Prozent)
- Kreis Weimarer Land (-86,5 Millionen Euro; -15,1 Prozent)
Sieben Landkreise und drei kreisfreie Städte registrierten eine nominale Umsatzsteigerung im Vergleich zum Vorjahreszeitraum Januar bis Juli, unter anderem:
- der Landkreis Gotha (+109,9 Millionen Euro; +5,8 Prozent
- der Landkreis Schmalkalden-Meiningen (+43,4 Millionen Euro; +4,0 Prozent)
- die Stadt Gera (+40,7 Millionen Euro; +12,4 Prozent)
Die Exportquote lag im Zeitraum Januar bis Juli 2026 mit 39,2 Prozent über dem Niveau des Vorjahreszeitraumes (37,8 Prozent). Die kreisfreie Stadt Jena wies mit Ausfuhren in Höhe von 1,4 Milliarden Euro die höchste Exportquote (76,5 Prozent) auf. In den 755 meldepflichtigen Betrieben waren im Monat Juli 135 006 Personen tätig***.
*Endgültige Angaben für den laufenden Berichtszeitraum, vorbehaltlich der Jahresrevision. Die endgültigen Jahresergebnisse liegen i. d. R. Ende Februar des Folgejahres vor.
**Berechnungsgrundlage für die Preisbereinigung sind die Umsätze aus fachlichen Betriebsteilen, d. h. Eigenerzeugung, ohne sonstige Umsätze. Der nominale Gesamtumsatz beinhaltet sonstige Umsätze (z. B. Umsatz aus Handelsware und sonstigen nichtindustriellen/nichthandwerklichen Tätigkeiten). Die von den Betrieben im Jahr 2025 gemeldeten sonstigen Umsätze beliefen sich auf 2,6 Prozent des nominalen Gesamtumsatzes.
***Der Berichtskreis erfasst Betriebe mit 50 und mehr Beschäftigten des Bereichs Bergbau und Verarbeitendes Gewerbe. Anpassungen des Berichtskreises zum Jahreswechsel (aufgrund geänderter Beschäftigtenzahlen der meldepflichtigen Betriebe) und unterjährig aufgrund methodischer Anpassungen sind möglich und bei der Interpretation der Daten zu berücksichtigen.