Ein Blick in die Statistik
Thüringen hat mehr Akademiker
In Thüringen verfügte nach den vorläufigen Ergebnissen des Mikrozensus 2025 jede 5. Person mit einem beruflichen Bildungsabschluss über einen akademischen Berufsabschluss (20,0 Prozent)...
Wie das Thüringer Landesamt für Statistik anlässlich des Weltbildungstages am 8. September mitteilt, stieg der Anteil der Akademikerinnen und Akademiker damit um 5,5 Prozentpunkte gegenüber 2015. Bei den meisten Thüringerinnen und Thüringern war der höchste Berufsabschluss jedoch, wie auch in der Vergangenheit, eine Lehre oder Berufsausbildung (61,6 Prozent). Dieser Anteil lag im Jahr 2015 noch bei 67,7 Prozent (-6,1 Prozentpunkte).
Durch die sogenannte Bildungsexpansion der letzten Jahrzehnte (Ausbau der weiterführenden Bildungseinrichtungen) können immer mehr junge Menschen höherwertige Abschlüsse erwerben. Dies führte dazu, dass 2025 der Anteil der Bevölkerung mit einem akademischen Abschluss einer (Fach-)Hochschule unter Erwachsenen von 25 bis unter 45 Jahren mit 29,2 Prozent deutlich höher als bei den ab 45-Jährigen (16,9 Prozent) war.
Beim Vergleich der Thüringer Kreise fällt auf, dass die Anteile der Bevölkerung mit einem (Fach-)Hochschulabschluss in den Städten Jena (47,9 Prozent), Weimar (36,5 Prozent) und Erfurt (34,0 Prozent) besonders hoch waren. Beim Anteil der Bevölkerung mit einer Lehre oder Berufsausbildung als höchsten Abschluss hatten diese drei Städte den geringsten Anteil (Jena: 34,8 Prozent; Weimar: 44,5 Prozent; Erfurt 51,0 Prozent).
Der berufliche Bildungsabschluss beeinflusst die spätere Erwerbstätigkeit. So hatten 88,7 Prozent der Erwerbstätigen einen beruflichen Abschluss. Bei den Erwerbslosen war dies nur bei 62,4 Prozent der Fall.
Erwerbstätige waren in Thüringen zum weitaus größten Teil abhängig beschäftigt (92,3 Prozent). Selbstständig war im Jahr 2025 nur etwa jede bzw. jeder 13. Erwerbstätige (7,6 Prozent). Von den Personen mit einem akademischen Abschluss waren 10,1 Prozent selbstständig, bei den Personen mit einer Berufsausbildung oder Lehre waren es hingegen 6,1 Prozent.
Wie das Thüringer Landesamt für Statistik anlässlich des Weltbildungstages am 8. September mitteilt, stieg der Anteil der Akademikerinnen und Akademiker damit um 5,5 Prozentpunkte gegenüber 2015. Bei den meisten Thüringerinnen und Thüringern war der höchste Berufsabschluss jedoch, wie auch in der Vergangenheit, eine Lehre oder Berufsausbildung (61,6 Prozent). Dieser Anteil lag im Jahr 2015 noch bei 67,7 Prozent (-6,1 Prozentpunkte).
Durch die sogenannte Bildungsexpansion der letzten Jahrzehnte (Ausbau der weiterführenden Bildungseinrichtungen) können immer mehr junge Menschen höherwertige Abschlüsse erwerben. Dies führte dazu, dass 2025 der Anteil der Bevölkerung mit einem akademischen Abschluss einer (Fach-)Hochschule unter Erwachsenen von 25 bis unter 45 Jahren mit 29,2 Prozent deutlich höher als bei den ab 45-Jährigen (16,9 Prozent) war.
Beim Vergleich der Thüringer Kreise fällt auf, dass die Anteile der Bevölkerung mit einem (Fach-)Hochschulabschluss in den Städten Jena (47,9 Prozent), Weimar (36,5 Prozent) und Erfurt (34,0 Prozent) besonders hoch waren. Beim Anteil der Bevölkerung mit einer Lehre oder Berufsausbildung als höchsten Abschluss hatten diese drei Städte den geringsten Anteil (Jena: 34,8 Prozent; Weimar: 44,5 Prozent; Erfurt 51,0 Prozent).
Der berufliche Bildungsabschluss beeinflusst die spätere Erwerbstätigkeit. So hatten 88,7 Prozent der Erwerbstätigen einen beruflichen Abschluss. Bei den Erwerbslosen war dies nur bei 62,4 Prozent der Fall.
Erwerbstätige waren in Thüringen zum weitaus größten Teil abhängig beschäftigt (92,3 Prozent). Selbstständig war im Jahr 2025 nur etwa jede bzw. jeder 13. Erwerbstätige (7,6 Prozent). Von den Personen mit einem akademischen Abschluss waren 10,1 Prozent selbstständig, bei den Personen mit einer Berufsausbildung oder Lehre waren es hingegen 6,1 Prozent.