Nordhausen

Gedenken zum Frieden

Gemeinsam mit Vertretern der Stadtratsfraktionen, des Landratsamtsamtes Nordhausen sowie Bürgerinnen und Bürgern gedachte die Stadt Nordhausen am heutigen 1. September dem Weltfriedenstag mit einer Kranzniederlegung an der Stele vor dem Rathaus. Das Gedenken zum Antikriegstag wurde durch Schülerinnen und Schüler der Petersbergschule begleitet...


Die Schülerinnen und Schüler begleiteten die Veranstaltung mit Musikstücken und Gedichten und rezitierten die einzelnen Strophen der „Kleinen weißen Friedenstaube“ in verschiedenen Sprachen.

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Kai Buchmann und Hildegard Seidel zur Kranzniederlegung (Foto: Pressestelle Stadt Nordhausen)

Am Ende sangen alle gemeinsam die Friedenshymne von Erika Schirmer, Ehrenbürgerin der Stadt Nordhausen. In seiner Rede drückte Oberbürgermeister Kai Buchmann seine Hoffnung auf Frieden aus. Tagtäglich sind die Spuren der Kriege in der Welt sichtbar, wie der Angriffskrieg Russlands in der Ukraine.


Misstrauen, Abschottung und Feindseligkeit gedeihen da, wo Hass und Hetze, Fremdenfeindlichkeit und Demokratieverachtung auftauchen und in die Mitte der Gesellschaft vordringen. So geschehen im Deutschland der 1920er und 1930er Jahre und vor dem ersten Schuss am 1. September 1939 und dem Ausbruch des 2. Weltkrieges. „Wir sollten uns stets vor Augen halten, dass es in unserer Verantwortung liegt, den Frieden zu bewahren.“ So Buchmann.
    
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