Zum 80. Geburtstag

Gratulation im Kreis der IFA-Freunde

Glückwünsche für Hans-Georg Franke gab es heute nicht nur von der Bürgermeisterin, auch im Kreise der Vereinsfreunde vom IFA-Museum wurde der 80. Geburtstag gefeiert und begossen…

Beim Stammtisch der IFA-Freunde ging es heute wie immer auch nach Tagesordnung zu - Termine müssen besprochen und Aktionen vorbereitet werden. Aktuell möchte man zum Beispiel eine historische Brennkammer als Ergänzung zum bereits vorhandenen Raketentriebwerk aus den Niederlanden nach Nordhausen holen, Zollfragen müssen geklärt und der Transport organisiert und finanziert werden.

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Für Hans-Georg Franke gab es zum 80. Geburtstag heute auch im Kreise der Vereinsfreunde viele Glückwünsche (Foto: agl)

Mit derlei Dingen hat man nach all den Jahren viel Erfahrung und Hans-Georg Franke war auf die eine oder andere Art fast immer mit dabei. „80 tut nicht weh“, meint der Jubilar vor versammelter Mannschaft, in der er nicht der älteste ist. Das Museum sei nach Ausbildung und der Arbeit erst bei der IFA und später im Autohaus sein viertes Leben geworden.

Die Unkenrufe das es mit dem Museum nicht lange gehen werde seien inzwischen verstummt, man habe Reichweite über die Region hinaus erreicht und auch in Stadt und Kreis hätte man den Wert des Hauses und der emsigen Arbeit des Vereins erkannt. In völliger Harmonie gingen die Jahre nicht ins Land, aber ohne den Widerstreit der Meinungen würde der Verein nicht leben.


Viel Lobesworte für die Vereinsfreunde, den eigenen Anteil würde der Jubilar lieber etwas in den Hintergrund rücken, aber das Herr Franke dem Geschick von Verein und Museum einen Stempel aufgedrückt habe, sei nicht zu verneinen, meinte Otto Brandt, ehemals Betriebsdirektor der IFA. Danken müssen man allen, die gelenkt, geleitet, geführt und vor allem gearbeitet haben, sagte Brand, Hans-Georg Franke habe mit seiner Inititative, seinem Engagement und seiner Kenntniss das Niveau insgesamt gehoben.

Zur Herausforderung würden die nächsten 10 Jahre, so die eine Sorge im Verein, man muss sich dringend verjüngen und es schaffen, die Faszination der ehemaligen IFA-Arbeiter auf die jüngeren Generationen zu übertragen. Den Mut wolle man nicht verlieren, meinte Brand, Begeisterung könne man entwickeln. Und Herr Franke schließt in seiner lakonischen Art ebenfalls mit einer zuversichtlichen Note: „Zufrieden darf man nie sein, aber beruhigt“.
Angelo Glashagel
    
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