Deutscher Gewerkschaftsbund Hessen-Thüringen
Eine gute Rente erkennt die Lebensleistung der Menschen an
Wer 45 Jahre gearbeitet hat, hat sich seinen Ruhestand verdient, meint man beim Deutschen Gewerkschaftsbund DGB. Man begrüße die klare Positionierung der ostdeutschen Ministerpräsidenten in der Rentendebatte, teilt die Gewerkschaft mit...
Gerade in körperlich und psychisch belastenden Berufen sind viele Beschäftigte froh, wenn sie überhaupt bis Anfang 60 im Erwerbsleben bleiben können.
Die aktuellen Entlassungswellen im Osten treffen zuallererst Menschen über 55 Jahre. Umso zynischer ist es, wenn Ministerin Reiche diesen berechtigten Anspruch als vorgezogenen Ruhestand diskreditiert. Das zeigt, wie weit diese Debatte von der Lebensrealität vieler Beschäftigter entfernt ist.
Gerade in Ostdeutschland haben die Umbrüche nach der Wiedervereinigung viele Erwerbsbiografien geprägt. Viele Menschen konnten keine private Altersversorgung aufbauen. Bis heute liegen die Löhne häufig unter dem Westniveau und die Erbschaftsquote ist extrem niedrig. Für viele ist die gesetzliche Rentenversicherung deshalb die zentrale Säule ihrer Alterssicherung. Eine Betrachtung von Beitragsjahren ist deshalb erheblich gerechter als die Kopplung an die durchschnittliche Lebens-erwartung. Gleichzeitig muss die Grundrente mit ihrem Grundrentenzuschlag gestärkt werden, damit Menschen, die viele Jahre gearbeitet und Beiträge gezahlt haben, auch bei niedrigen Löhnen im Alter besser abgesichert sind.
Wer sein Leben lang gearbeitet hat, verdient Respekt, Anerkennung und eine Rente, die ein würdevolles Leben im Alter ermöglicht.
DGB Hessen-Thüringen
Gerade in körperlich und psychisch belastenden Berufen sind viele Beschäftigte froh, wenn sie überhaupt bis Anfang 60 im Erwerbsleben bleiben können.
Die aktuellen Entlassungswellen im Osten treffen zuallererst Menschen über 55 Jahre. Umso zynischer ist es, wenn Ministerin Reiche diesen berechtigten Anspruch als vorgezogenen Ruhestand diskreditiert. Das zeigt, wie weit diese Debatte von der Lebensrealität vieler Beschäftigter entfernt ist.
Gerade in Ostdeutschland haben die Umbrüche nach der Wiedervereinigung viele Erwerbsbiografien geprägt. Viele Menschen konnten keine private Altersversorgung aufbauen. Bis heute liegen die Löhne häufig unter dem Westniveau und die Erbschaftsquote ist extrem niedrig. Für viele ist die gesetzliche Rentenversicherung deshalb die zentrale Säule ihrer Alterssicherung. Eine Betrachtung von Beitragsjahren ist deshalb erheblich gerechter als die Kopplung an die durchschnittliche Lebens-erwartung. Gleichzeitig muss die Grundrente mit ihrem Grundrentenzuschlag gestärkt werden, damit Menschen, die viele Jahre gearbeitet und Beiträge gezahlt haben, auch bei niedrigen Löhnen im Alter besser abgesichert sind.
Wer sein Leben lang gearbeitet hat, verdient Respekt, Anerkennung und eine Rente, die ein würdevolles Leben im Alter ermöglicht.
DGB Hessen-Thüringen