Wer spielt beim 1. Open Zorgeufer Festival?

Echte Nordhäuser Musik (2)

Sommer, Sonne, Musik und drumherum rauscht die Zorge vor sich hin: in knapp zwei Wochen wird zum 1. "Open Zorgeufer Festival" geladen. Auf der Wasserbühne stehen dann sechs Nordhäuser Bands, die handgemachte Musik spielen. Wer da auf der Bühne steht, will die nnz in einer kleinen Reihe vorstellen. Heute: Zierdt...

Im ersten Teil wurde mit "Bad Posture" der Nachwuchs vorgestellt, heute sind die erfahrenen Veteranen dran: "Zierdt" gehört zu den bekanntesten und umtriebigsten Nordhäuser Bands und werden ebenfalls beim 1. "Open Zorgeufer Festival" aufspielen.

"Es gibt Bands, die spielen Songs. Und es gibt Bands, die erzählen Geschichten. Wenn Zierdt die Bühne betritt, dauert es meist nur wenige Takte, bis das Publikum merkt, dass hier beides zusammenkommt", beschreibt die Band das eigene Schaffen - markanter Bläsersatz, groovige Rhythmen, filigrane Pianoklänge und die markante Stimme von Michael Zierdt verschmelzen zu einem Sound, der sich jeder Schublade entzieht. Jazz, Soul, Rock, Chanson und Latin treffen auf deutschsprachige Texte, die vom Leben erzählen – ehrlich, nahbar und mit einer musikalischen Handschrift.

Bild:
Zierdt haben sich in und um Nordhausen Rang und Namen erspielt (Foto: Zierdt)

Angefangen hat "Zierdt" als persönliches Songwriter-Projekt des Namensgebers, hat sich dann aber organisch undüber die Zeit zu einer neunköpfigen Band entwickelt. Auf der Bühne stehen neben Michael Zierdt:
  • Georg Schroeter (Piano, Gesang),
  • Philipp Aderhold (E-Gitarre),
  • Miguel Bujosa Ferrer (E-Bass),
  • Oliver Wieninger (Schlagzeug),
  • Daniela Kämmerer (Posaune),
  • Stephan Uhl (Tenorsaxophon),
  • Dirk Ludewig (Baritonsaxophon)
  • und Christian Köppel (Trompete)


Mit dem Album „Wieder so ein Tag“ machte die Band bereits über die Region hinaus auf sich aufmerksam. Die aktuelle EP „Zwischen Gestern und Morgen“ knüpft daran an und zeigt, wie eindrucksvoll sich Jazz, Soul und Singer-Songwriter-Elemente mit eingängigen Melodien verbinden lassen. Auch die aktuelle Single „Komm halt die Welt an“ steht beispielhaft für diesen musikalischen Weg: atmosphärisch, handgemacht und voller Liebe zum Detail. (Website: michael-zierdt.com)


Dabei bleibt Zierdt den eigenen Wurzeln treu. Die Band ist fest in Nordhausen und der Region verankert. Viele ihrer Mitglieder prägen seit Jahren das kulturelle Leben im Landkreis – in unterschiedlichen Formationen, bei Projekten oder auf den Bühnen deutschlandweit. Diese Erfahrung hört man ihren Konzerten an. Hier treffen musikalisches Können und echte Spielfreude aufeinander, ohne dass Virtuosität zum Selbstzweck wird. Im Vordergrund steht immer das gemeinsame Erlebnis mit dem Publikum.

Wer die Band live erleben möchte, hat in diesem Jahr gleich mehrere Gelegenheiten dazu. Den Auftakt macht das Konzert am 21. August beim open Zorgeufer Festival auf dem Van-der-Foehr-Damm in Nordhausen.

Weiter geht es am 28. August im mon ami in Weimar. Am 3. Oktober ist Zierdt auf dem Kunsthof Friedrichsrode zu Gast, bevor die Band am 14. November in der Kleinen Freiheit in Nordhausen auftritt. Den musikalischen Jahresabschluss bildet traditionell das Konzert am 25. Dezember in der Jazzmangel in Nordhausen.

Wer "Zierdt" noch nicht gehört hat und einen kleinen Vorgeschmack braucht, wird hier fündig: Heute ist mein Tag
    
nordthueringen.de bei Google bevorzugen