Aus der Sitzung des Kreisausschusses

Geld für digitalen Funk, Zoff mit SWG

Montag, 17. Juli 2017, 16:26 Uhr
Zwei Ausgaben jenseits der 50.000 Euro standen unter anderem auf der Tagesordnung der heutigen Sitzung des Kreisausschusses. Auch gebe es erfreuliche Informationslagen und weniger erfreuliche...


Die Sitzung begann mit erfreulichen Informationslagen, wie es Landrat Matthias Jendricke kundtat. Das Projekt „Hotspot“ zur Sicherung der Gipskarstlandschaft kann fortgesetzt werden. Weiterhin kann die Freisportanlage der Ellricher Schule saniert werden. Hierzu gibt es rund eine halbe Million Euro als Förderung vom Land Thüringen. Auch kann der Mietvertrag seitens der Kreisverwaltung mit der Service Gesellschaft im Zusammenhang mit der Sanierung des Humboldt-Gymnasium umgesetzt werden. Und das trotz massiver Gegenwehr aus Teilen des Kreistages, sagte Jendricke. Damit ist auch die Förderung seitens des Landes von rund fünf Millionen Euro gesichert.

Anders sieht es beim Bau der Humboldt-Mensa aus, hier gebe es immer noch Probleme zum Verkauf des Grundstückes durch die Geschäftsführung der SWG. „Hier werde politisch spekuliert“, sagte der Landrat verärgert, der die dafür notwendigen Planungen vorerst gestoppt hat.

Bei den Ausgaben jenseits von 50.000 Euro ging es um die Bereitstellung von einmal 100.000 Euro und in einem zweiten Fall um 8.500 Euro für die Etablierung des digitalen Funkverkehrs im Landkreis Nordhausen sowie im Kyffhäuserkreis. Die zentrale Leitstelle, die in Nordhausen eingerichtet ist, soll eine digitale Schnittstelle erhalten. Und die muss finanziert werden, wobei der Kyffhäuserkreis 43 Prozent der Kosten übernehmen wird.

Abschließend noch eine außerplanmäßige Ausgabe, die eigentlich nur eine Umschichtung im kreislichen Haushalt bedeutet. Rund 1,7 Millionen Euro müssen auf Hinweis des statistischen Landesamtes in eine andere Haushaltsstelle geschoben werden.
Peter-Stefan Greiner